Jugend-Stadtvertretung in Hohenems installieren

Jugendliche dürfen zwar ab 16 Jahren wählen, doch gehört werden sie kaum. 

„Das ist für uns ein unhaltbarer Zustand, denn die Jugendlichen sind unsere Zukunft“, meint der Emser SPÖ Parteivorsitzender  Günter Zechner. Die SPÖ Hohenems sei deshalb der Meinung, dass die junge Menschen vermehrt in der Stadtpolitik einbezogen werden sollten.

Aus diesem Grund möchte die SPÖ Hohenems, dass in der Stadt eine regelmäßig stattfindende Jugend-Stadtvertretung installiert sehen. „In solch einer Vertretung sollten unserer Meinung nach auch Schülerinnen und Schüler mit einbezogen werden“, ergänzt der rote Stadtvertreter Zechner.

Laut Zechner soll eine solche Jugendstadtvertretung unter anderem folgende Aspekte beinhalten:

  • Die Jugendstadtvertretung soll von der Stadt als unabhängige, parteipolitisch neutrale und konfessionell ungebundene Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen anerkannt und in ihrem Wirken unterstützt werden.
  • Die Jugendstadtvertretung soll die Aufgabe haben, die Interessen der Jugend in der Stadt zu vertreten, hierfür eine Meinungsbildung nach demokratischen Regeln vorzunehmen und umzusetzen.
  • Die Stadtvertretung oder der zuständige Ausschuss hat die Empfehlungen und Anträge der Jugendstadtvertretung innerhalb einer kurzen Frist zu bearbeiten und der Judentstadtvertretung darüber Bericht zu erstatten.

Zechner weiß, dass eine funktionierende Mitarbeit der jungen Leute natürlich gut vorbereitet werden müsse.

„Die SPÖ Hohenems stellt deshalb in der nächsten Stadtvertretung den Antrag, dass ein Konzept einer Jugendstadtvertretung im Bildungsausschuss behandelt und ausgearbeitet wird. Bis kommenden Herbst soll dann ein Konzept zur Umsetzung fertiggestellt sein“, so Zechner abschließend.

Link zum Antrag

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